MTB


Stoneman Trail Dolomiti 


Tourengeher: Otto, Caro

14. + 15.08.2019


Erste Etappe: 65,61km, 2620 HM 

Zweite Etappe: 41,29 km, 1490 HM


Der STONEMAN-Trail ist ein Bike-Erlebnis, das man mit einem Traum beginnt und mit einem tiefgreifenden Erlebnis beendet. Die Strecke ist ca. 110 km lang, hat 4.000 Höhenmeter und ist markiert. Ab einem beliebigen Startdatum von Juni bis September hat man maximal 3 Tage Zeit, um alle Checkpoints zuerreichen, dort die verschiedenen Symbole am Armband abzustempeln und somit eine der Trophäen zu gewinnen. Zur Endkontrolle und zur Prämierung muss man zur Ausgabestellezurück. An vier verschiedenen Orten kann man in den Stoneman-Trail einsteigen und das Startpaket mit Stempelarmband, Karte und Höhenprofil erwerben. Jeder, der die Herausforderung in ein, zwei oder drei Tagen schafft, wird auf der Stoneman-Homepage als Finisher genannt und erhält eine einmalige Stoneman-Trophäe, die Roland Stauder eigens für dieses Projekt kreiert hat und in Handarbeit anfertigt.



Nachdem der Wetterbericht für unseren Dolomiten Urlaub täglich äusserst wechselhaft war, glaubten wir schon nicht mehr daran, den Stoneman fahren zu können, aber für Mittwoch und den Donnerstag hatte er dann doch noch gutes Wetter vorhergesagt. Juhu! Somit holten wir am Dienstag Abend unsere Startpakete bei Roland Stauder beim Stoneman-Spirit-Info-Point  in Sexten ab.


Dies war auch der Startpunkt der Tour. Von Sexten ging es hoch, vorbei an der Lärchenhütte und Hahnspielhütte, weiter zur ersten Stempelstelle, dem Leckfeldsattel. Allerdings sind wir daran vorbei gefahren, weil wir dachten, die Stempelstelle ist direkt bei der Silianer Hütte. Die letzten Meter zur Hütte sind sehr steil, hier mussten wir schieben. Bei der Hütte war dann natürlich keine Stempelstelle, sodass wir weiter gefahren sind bis kurz unterhalb des Einstiegs in die Demutpassage. Auf die Idee, daran vorbei gefahren zu sein, kamen wir erst hier. Wir haben dann erst mal die Karte genau studiert, und mussten feststellen, dass wir nochmals retour müssen. Otto hat dann den Part übernommen, während ich eine Pause machte. 


Bei der Demutpassage war ich mir nicht sicher, deshalb umfuhren wir sie. Hierfür ging es erst auf einem Trail runter zur Klammbachalm, danach auf einem Forstweg weiter und dann wieder auf einem Trail, einige Zeit Teil schiebend, in Richtung Kreuzbergpass/Passo Silvella. 

Einige harte Höhenmeter geben Zeit die  "Aussicht zu genießen". Nächste Stempelstelle, dann ging's vom Knieberg Sattel kurz bergauf, dann belohnt uns Roland Stauder mit einem Singletrail vom Col Rosson über den Monte Spina bis ins bellunesische Casamazzagno. Von hier weiter nach Padola, hier finden wir den nächsten Checkpoint. 


Das nächstes Ziel ist die Bergstation der Rotwand Gondel, hier wartet keine Singletrail Abfahrt, aber nach der Anstrengung und 2.600 hm kommt die rasante Schotterfahrt recht gelegen, genauso wie die rauschende Fahrt talauswärts bis Innichen. 

Mit einer großen leckeren Pizza und einem großen Bier liesen wir den Abend ausklingen. 


Am nächsten Tag führte uns der Stoneman sanft über das Innicher Eck und weiter über die Militärstraße auf den Makkinkele. Vorbei an den alten Festungsanlagen und Kasernen kurbelten wir die letzten Höhenmeter hoch zur fünften und somit letzten Stempelstelle. 

Den Strickberg, der von der Stempelstelle nur wenige Meter entfernt ist, nahmen wir noch mit. Die Abfahrt verlief auf Forstwegen.


Das war er also, der Stoneman. Eine tolle Sache, eine wunderschöne Gegend und eines ist sicher - wir kommen wieder! 😊