Bergtour


Walserkamm 10 Gipfel Tour


Innerlaterns Kirche 1051m - Rappenköpfle 1864 - Hochgerach Laternser Kreuz 1975m - Hochgerach 1985m - Hüttenkopf 1976m - Kuhspitze 1964m - Tälispitze 2001m - Igelkopf 1900m - Melkspitze 1935m - Schäfiskopf 1901 - Gehrenspitze 1871m - Furkajoch 1760m


Tourengeher: Otto, Caro

30.09.2018


13,97 km

1750 Hm Aufstieg

995 Hm Abstieg



Lange zuvor haben wir schon davon gesprochen den Walserkamm, bzw. einen Teil davon zu gehen, heute war es dann soweit. 


Obwohl wir früh aufgestanden sind, sind wir erst um 8:30 startklar gewesen.

Wir starteten bei der Kirche in Innerlaterns. 

Erst haben wir aber noch die Räder beim Furkajoch deponiert damit wir von dort nicht nach Innerlaterns laufen müssen. 

Wieder retour konnten wir los. 

Der Weg Richtung Hochgerach führt erst hinab zur Frutz und nach deren Überquerung zum Teil sehr steil über den Schafbödenweg, vorbei an der oberen Hensleralpe, durch den Wald hinauf und weiter zum ersten Gipfel, dem Rappaköpfle. Hier angelangt hat man dann schon 920 Hm in den Beinen. 

Vom Rappaköpfle geht es weiter zum Hochgerach Laternser Kreuz und nun auf dem Grat entang zum Hochgerach. Der Weg bis hierher ist gut zu gehen. 

In weiterer Folge werden die Grate immer schmaler. Immer wieder passiert man Stellen an denen man aufpassen muss und konzentiert gehen muss. Ein Fehltritt oder ausrutschen ist hier tabu. 

So geht es stetig auf und ab, die insgesamt 14 km sind hier bitte nicht zu unterschätzen da man am Gratverlauf sehr langsam, vorsichtig und konzentriert sein muss. Man braucht öfters die Hände, mal am Felsen, an den Bäumen, Seilversicherungen oder auch nur an den Grasbüscheln, und das kostet Zeit und Nerven.

So überschritten wir noch den Hüttenkopf, die Kuhspitze, die Tälispitze - die den höhsten Punkt der Tour darstellt, den Igelkopf, die Melkspitze, den Schäfiskopf und die Gehrenspitze. Die letzten waren dann auch wieder ganz entspannt zu gehen. 

Man hat die ganze Tour eine großartige Sicht ins Tal, die umliegenden Berge und auf den Grat selbst. 

Weil wir zeitlich etwas spät dran waren und keine Stirnlampen im Gepäck hatten und auch nicht einschätzen konnten wieviel Zeit der Rest der Tour einnehmen würde, entschieden wir uns nach der Gehrenspitze auf dem Normalweg zum Furkajoch abzusteigen. Das war auch sicher die richtige Entscheidung, denn auch hierfür brauchten wir noch 1,5 h und wir mussten ja auch noch mit den Rädern zu den Autos. 


Genügend Wasser sollte man hier mitführen. 


Insgesamt betrachtet ist es eine wunderschöne aber auch fordende Tour. Bei Nässe ist diese Tour abzuraten!