Hochtour


Piz Buin 3312m


Tourengeher: Steffi G., Rene S. Angi, Christian, Otto, Caro


16.09.2018


22 km

1475 Hm


Bielerhöhe - Wiesbadener Hütte - Ochsentaler Gletscher - Buinlücke - Piz Buin - retour



Der Piz Buin ist der höchste Berg in Vorarlberg und schon alleine deshalb stand er schon lange auf meiner Wunschliste. 


Steffi, Rene, Angi, Christian, Otto und ich fixierten einen Termin. 

Morgens um 2:45 Uhr klingelte der Wecker, immerhin fährt man von Bregenz 1:30h zur Biehlerhöhe. Dort trafen wir Steffi und Rene die am Vortag auf dem Hohen Rad waren und die Nacht dort im Doki verbrachten. 

Müde und im Dunkeln machten wir uns auf den Weg zur Wiesbadener Hütte. Hier trafen wir dann den Rest der Truppe. Angi und Christian hatten die Nacht auf der Hütte verbracht. 

Wir tranken alle gemeinsam noch einen Kaffee und bald darauf ging es dann, pünktlich zum Sonnenaufgang los.

Von der Hütte geht es zuerst auf leichtem Weg leicht abwärts zum Gletscherbach weit unterhalb des letzten Ausläufer des Vermuntgletschers zu einer Felskuppe. Weiter über Geröll und Felsstufen zum Anseilpunkt. Hier haben wir unsere Gurte und Steigeisen angezogen. 

Nun steigt man rechts vom Eisbruch zum weitläufigen und spaltenreichen Gletscher hinauf. Von Schnee war natürlich nichts mehr übrig, somit ging es im Blankeis hoch. Das untere steile Stück sind wir noch jeder für sich ohne uns anzuseilen hoch, erst danach haben wir uns angeseilt. Wir haben uns für eine sechser Seilschaft entschieden. 

Eine ganze Weile geht es über den Gletscher in Richtung Buinlücke. 

Bei der Buinlücke angekommen, deponierten wir unsere Pickel, Steigeisen, etc. und stiegen weiter hoch. Erst geht es über einen Schutthang bis zu einer Aufsteilung, dort dann weiter hoch über eine Rinne, den sogenannten Kamin. Es gibt hier zwei Möglichkeiten, beide in der Schwierigkeit II. An beiden Schlüsselstellen befinden sich Bohrhacken zum sichern. 

Zuletzt geht es über Geröll zum aussichtsreichen Gipfel. 

Der Abstieg ist mit dem Aufstieg identisch. 

Wir hatten viel Spaß und die Tour ist wirklich zu empfehlen.