Genesungsverlauf:
Werde meinen Verlauf vom Unfallzeitpunkt bis zur Genesung für Euch ein wenig dokumentieren.
Ich selber habe fast alle Seiten im Netz durchstudiert und war über Informationen diesbezüglich recht dankbar. 
Natürlich ist jede Verletzung, Operation und auch jeder Mensch unterschiedlich. Daher kann ich nur für mich und meine Rehabilitation sprechen ❗
Der Unfall ereignete sich am 18.06.17 beim Frisbee spielen im Harder Strandbad. Irgendwie habe ich mir das Knie beim springen verdreht, der Riss war deutlich zu hören und im ersten Moment musste ich ordentlich auf die Zähne beissen vor Schmerzen. Die waren aber allerdings rasch wieder weg und ich kühlte den Fuß gleich im Wasser. Zurück am Platz fühlte ich nichts mehr, jedoch änderte sich das dann bis zum Abend wieder. 
Am nächsten Tag waren die Schmerzen dann auch noch vorhanden worauf hin ich mir das Knie beim Arzt ansehen lies. Dieser überwies mich gleich ins Krankenhaus, jene dann zum MRT, welches ich gleich einigeTage später hatte da wer ausfiel. Zwischenzeitlich hatte ich drei Tage Krankenstand, am dritten Tag merkte ich das Knie allerdings so gut wie gar nicht mehr. Lediglich beim Treppen steigen oder knien. 
Ich war der Meinung das Seitenband wäre etwas gezerrt, jedoch zeigte der MRT Befund dann doch leider einen Kreuzbandriss.
Etwas anderes wie eine Operation kam für mich nicht in Frage da ich sportlich weiterhin aktiv und uneingeschränkt sein möchte.

Empfohlen wurde mir dafür das LKH Hohenems, welche die Operation in der Tageschirurgie durchführt. Nach Hause darf man dann einen Tag nach der Operation. 
Der Termin für die Op bekam ich dann auch schon für den 6.7. da mein Knie auch rasch gar nicht mehr geschwollen war.  
Am Tag der Op - schon auf dem Weg in den Op Saal - musste dieser leider verschoben werden da ich mir das Knie am Vortag für die Op rasieren wollte und ich dann davon einige entzündete Pünktchen genau an der zu operierenden Stelle hatte. Die Infektionsgefahr wäre dann einfach zu groß gewesen. Also: rasieren sein lassen 😉! 
Erst enttäuscht darüber noch länger warten zu müssen, konnte ich dann aber doch noch die restlichen Sonnentage vor dem nächsten Termin geniessen.
Ich konnte sogar noch einige male joggen gehen und einmal fuhr ich noch mit dem Bike auf meinen Hausberg, den Pfänder. Somit war die zusätzliche Woche Wartezeit sinnvoll genutzt 😊 👌.

Ich informierte mich, was einen alles so erwarten wird und organisierte alles so gut wie möglich im vorhinein.

Krücken und ein Kühlsystem für das Knie bekam ich von meinem Freund welcher auch schon einen Kreuzbandriss erlitten hatte und das Zeug noch daheim hatte.
Einen Rollator bekam ich von einer Bekannten geborgt die zufällig einen alten im Keller hatte. Und ich muss sagen, dieser erleichtert den Alltag daheim erheblich. Das Essen, Getränke etc. von der Küche zur Couch transportieren, die Wäsche von der Maschine zum Wäscheständer und dann einbeinig aufhängen, einkaufen gehen, war alles möglich. Sogar saugen konnte ich indem ich links den Rollator schob und rechts saugte.
Allerdings habe ich eine behindertengerechte Wohnung und natürlich zuvor auch einiges umgestellt sodaß ich auch überall mit dem Rollator durch komme. Am besten alles zuvor kurz austesten !
Anstatt eines Rollators ginge auch ein Rucksack, allerdings ist das schon wieder komlizierter und alles kann man darin auch nicht transportieren.

Für die Badewanne kaufte ich mir eine Rutscheinlage und stellte zum duschen eine Erhöhung auf die Unterlage. Auch am besten vorher ausprobieren wie es Euch damit geht mit gestrecktem Bein in die Badewanne zu sitzen ohne daß das verletze Bein nass wird und wie ihr da auch wieder am besten raus kommt ohne daß etwas passiert !

Wenn ihr kein Kühlsystem ausborgen könnt, einfach einige Kühlbags organisieren um die ersten Tage gut kühlen zu können.
Eine Übungsmatte macht Sinn, ist einfach feiner wie auf dem Boden. Ein kleiner Ball, ein zusammengerolltes Handtuch, das reicht für das Erste.
Da ich mit meinem Kind alleine wohne habe ich auch einige Fertigmenüs eingekauft, großartige Menüs kocht man dann nämlich keine die ersten Tage.

Am besten auch schon einen Physiotherapeuten suchen und Termine ausmachen damit man gleich nach der Entlassung schon mit der Therapie beginnen kann.
Wenn ihr organisieren könnt, ist ein Heimtrainer eine super Sache für die Rehabilitation. Vielleicht auch gleich so aufstellen daß er gut zugänglich ist.
Auch kleine Wackelbretter oder ein Minitrampolin und Fitnessbänder werden dann nützlich sein. 

Ich war also gut vorbereitet.

 

 

Die Operation wurde dann am Fr., 14.07. im LKH Hohenems in der Tageschirurgie von OA Dr. Tumler Stefan durchgeführt. 

 14.07.2017, Op-Tag

 

Endlich war es soweit. 👍

 

Nach der Operation sagte man mir daß alle gut verlaufen ist. 👍👍😊

Mein Bein war eingebunden und wurde durchgängig gekühlt. 

Ich versuchte als erstes meine Zehen zu bewegen, das ging schon mal. 😉

 

Das Bein heben ging etwas, aber mit viel Konzentration. 

In der Kniekehle fühlte ich einen ziehenden Schmerz, jedoch aushaltbar. 

 

Zu den Schmerzen wurde mir erklärt daß sie einem nach Bedarf Schmerzmittel geben da diese sehr unterschiedlich benötigt werden. 

 

 

Etwas später bat ich auch darum, auch deshalb weil ich gelesen habe daß es besser ist erst gar keinen Schmerz aufkommen zu lassen, da man sich sonst auch gleich eingeschränkt bewegt. 

Daraufhin bekam ich auch gleich etwas und seitdem bin ich schmerzfrei. 

 

Ich fühlte mich gleich gut, mir war nicht übel und Appetit hatte ich auch gleich wieder. !😊

 

Ich machte gleich einige Übungen, wie Füße kreisen oder Bein anheben und versuchen den Oberschenkelmuskel anzuspannen. Mehr geht ja noch nicht. 

 

Aufstehen durfte ich noch nicht, das war dann etwas umständlich wenn ich zur Toilette musste. 🙈🙈🙈

 

Mit meiner Zimmergenossin hatte ich Spaß und ich war neugierig auf den kommenden Tag. ✌😊

 

 




 

15.07.2017, 1. Tag post Op:

 

Dafür daß ich nie auf dem Rücken schlafe und das Bein in der Schiene genauso gewöhnungsbedürftig ist, habe ich erstaunlich gut geschlafen. Bin zwar etwa stündlich aufgewacht, konnte aber jedesmal sofort wieder weiter schlafen. Fühlte mich morgens gut erholt und freute mich schon auf das Frühstück. 😉

Ich war die ganze Nacht schmerzfrei und auch morgens spürte ich nichts. Ich begann gleich wieder mit Übungen, also Fußkreisen, anspannen versuchen, Bein heben. Mehr geht ja noch nicht.

Ich war schon sehr neugierig darauf aufstehen zu dürfen.

Kurz nach mittag war es dann soweit. Mir wurden die Drainageschläuche entfernt. Davor hatte ich etwas Bammel da ich schon gelesen hatte daß das vielen recht weh tun soll. Ich jedoch habe rein gar nichts gemerkt. War überrascht als die Krankenschwester ihn in der Hand hielt.

Danach musste ich noch ein wenig warten bis die Physiotherapeutin zu mir kam um mir zu zeigen wie ich richtig mit den Krücken laufe. Ich durfte mit 50 % belasten. Das ging auch gleich ganz gut, mir wurde nicht schwindlig und schmerzfrei war ich auch im Stehen und Gehen.

Somit wurde ich dann auch entlassen. 

 

Für erstmals 2 Wochen 2 Krücken, 2 Wochen 1 Krücke.                         


16.07., 2. Tag post Op:


Ich habe wieder recht gut geschlafen.

Mit den Schmerzmitteln die ich bekommen habe (Vimovo 500mg/20mg und Novalgin Tropfen bei Bedarf), habe ich bis jetzt keine Schmerzen.

Ich mache schon fleissig Übungen, darunter Kraftübungen für die Oberschenkel und Übungen für die Steckung und Beugung. Ich kann das Bein schon sehr gut anheben und kontrolliert steuern obwohl das Bein sich immer noch fremd anfühlt.

Mein Freund machte mit mir heute sogar schon einen kurzen Abstecher zum See, das war schon fein mal was anderes wie den Fernseher zu sehen.


17.07., 3. Tag post Op:


Diese Nacht habe ich nicht sonderlich gut geschlafen. Wahrscheinlich weil ich nur auf dem Rücken liege und mich noch nicht drehe.

Ansonsten fühle ich mich sehr gut. Keine Schmerzen. Natürlich mit den Tabletten. Die werde ich auch wegen der entzüdungshemmenden Wirkung erstmals weiterhin nehmen. Habe gelesen, man sollte auch gar keinen Schmerz aufkommen lassen weil man dann schon wieder eingeschränkter in der Bewegung ist.

Morgens hatte ich meine erste Physiotherapie. Ich bin mit den Krücken zur Bushaltestelle und mit dem Bus zur Therapie. Das ging schon mal alles einwandfrei.

Er zeigte mir einige Übungen für die Streckung und Beugung. Elektrotherapie bekam ich im Anschluss auch für 20 min.

 

Nachmittags hatte ich dann noch den ersten Kontrolltermin im Krankenhaus.

Diese meinten, sie würden selten solch guten Fortschritte sehen. Das klingt doch mal motivierend ! :)

Ich übe aber auch andauernd. Ich kann das Bein schon sehr gut kontrollieren, die Schwellung ist leicht vorhanden, aber immer in etwa die selbe.



18.07.2017, 4. Tag post Op:


Heute habe ich wieder gut geschlafen. ☺

Ich mache eigentlich den ganzen Tag immer wieder diverse Übungen, sehr viele auch für die Muskeln da diese sehr schnell abbauen in den Tagen in denen das Bein kaum belastet wird.


Schmerzen habe ich nach wie vor keine mit den Tabletten.  

Heute bin ich dann einbeinig sitzend hinterm Ergometer 1:25 h gefahren. Ins schwitzen bin ich aber leider nicht wirklich gekommen.  Aber ich hatte wenigstens ein wenig das Gefühl als hätte ich etwas getan. 😅

Abends konnte ich noch ein bißchen im Schatten draussen in der Wiese liegen. Tat gut.



19.07.2017, 5. Tag post Op:



Physiotherapie hatte ich wieder morgens. Meine Streckung ist voll da, ich solle nun an der Beugung arbeiten, diese ist aber auch schon sehr gut.

Hab dann gleich den ganzen Tag immer wieder die Beugung trainiert. Hatte dann auch den restlichen Tag leichte Schmerzen.


Heute fuhr ich 1h einbeinig mit dem Ergometer. Allerdings bin ich dermal dabei nicht mehr auf dem Boden gesessen, sondern auf der Couch und das Ergometer vor mir. Fand ich bequemer so.


20.7., 6. Tag post Op:


Heute schaffe ich schon 90Grad Beugung. Alles läuft super bisher. Bin sehr zufrieden bisher.


21.07., 7. Tag post Op:


Die Schmerzen sind wieder weg. Wahrscheinlich habe ich ein wenig zu viel gemacht. 😉

Die 90 Grad schaffe ich nun ohne Probleme. Weiter sollte ich noch nicht beugen. Streckung passt nach wie vor.  

Ja, was mach ich denn jetzt ? 😂😂😂😂

Kraftübungen sind nie verkehrt, ein wenig sieht man schon daß mein Muskel weniger geworden ist. 🤔

Wieder eine Stunde einbeinig Ergometer getreten. Wirklich befriedigend ist das aber natürlich nicht.

Trotzdem bin ich eigentlich noch gar nicht so gelangweilt, mir gehts gut. Bin total optimistisch und freu mich wie es läuft.


22. und 23.07.: 


Am Samstag vormittags brav wie immer meine Übungen gemacht und nachmittags mit Schatz an der Rheinmündung spaziert. Dafür sind vom Kies meine Krücken unten durch. 😅😅😂😂 Aber es hat sich gelohnt. Es hat gut getan die frische Luft und die schöne Gegend.



Am Sonntag sind wir dann wegen des wechselnden Wetters den ganzen Tag nur rumgelungert. Übungen habe ich nur zwei mal eine Stunde gemacht weil mir dann abends das Bein etwas schmerzte.


24.07., 10. Tag post Op:

Heute meinte der Physiotherapeut mir fehlt wieder was in der Streckung. Ups... die habe ich wohl etwas vernachlässigt weil sie ja schon voll da war. Wusste ich gar nicht dass die wieder verschwinden kann. 🤔

Nachmittags wurden mir die Fäden gezogen. Alles ist perfekt soweit. Sogar die Streckung war nachmittags schon wieder gut. 😅

Noch einen Tag kein Wasser an die Narbe, dann kann ich mit meinem Bub ja schon ins Schwimmbad liegen. 👌Aber... jetzt hat der Wetterbericht hier erstmals starker Regen vorher gesagt und kühle Temperaturen. 😒


25.07., 11. Tag post Op:

Heute konnte ich erstmalig trotz Schiene seitlich schlafen. Das war mal richtig fein.

Heute bin ich zusätzlich zu den Übungen 45min. Ergometer gefahren. Wie immer einbeinig, allerdings heute auf dem Ergometer, den kranken Fuß auf einem Stuhl daneben. Weiß gar nicht wie ich es beim ersten mal 1:25h aushalten konnte. Voll nervig mit einem Fuß. Will aber auf keinen Fall meine ganze Ausdauer verlieren. 😞


26. 07., 12. Tag post Op:


😊😀 Heute ist ein super Tag. Morgens bei der Physio hab ich mal so nebenbei gefragt wann ich dann auf den Hometrainer kann, denn auf dem Rehaplan vom Krankenhaus steht Hometrainer 3 Wochen nach Nahtentfernung. Er meinte das dürfe ich sobald es die Beugung zulässt.

Ihr könnt auch vorstellen was ich daheim als erstes gemacht habe.🤗

Auf dem Tisch sitzend die Füße baumelnd die Beugung gecheckt, und daraufhin gleich vorsichtig auf dem Ergometer versucht. Sicherheitshalber habe ich einen Stuhl neben dem Ergo aufgestellt sodaß ich gleich mit dem kranken Fuß pausieren kann wenn ich das möchte. Und es hat funktioniert ! Juhui ! Meine erste "Tour" ging 15 min. mit 5 Pausen. 💪✌ Ich bin überglücklich ! 😊


Der verletzte Fuß war aber nur mit der Ferse auf dem Pedal, weiter nach hinten geht es noch nicht, spielt aber keine Rolle da man eh mit dem gesunden Bein belastet und das andere nur mitgleitet 😉.


Abends versuchte ich es nochmal, da empfand ich es aber nicht mehr als so angenehm, darum lies ich es bleiben.



27.07., 13. Tag post Op:


Das Bein war heute früh sogar so gut wie gar nicht mehr geschwollen. Demnach hat das radeln gestern nicht geschadet. Gottseidank. Sicher war ich mir nicht, da es ja beim 2ten Versuch unangenehm war.

Ansonsten ist alles beim alten. Streckung super, Beugung demnach auch. 😊

Heute war ich dann gleich 2 mal für 20 min. auf dem Ergo, mit Pausen. ;) 

Es läuft so super ! Wunderbar !!! 👍😀 



29.07. und 30.07. 15.+16. Tag post Op

 

Am Samstag und am Sonntag war ich auch wieder 20 Minuten auf dem Ergometer, am So sogar 10min. davon mit 100 Watt und 80 Umdrehungen. 💪 Das läuft schon echt super.

 

Otto hat mir seine selbstgemachten Wackelbretter die er damals bei seinem Kreuzbandriss gemacht hat mitgebracht. Ich hab dann erst die Übung gemacht auf der man mit dem verletzten Bein einbeinig auf der zusammengelegten Matte steht und sich darauf konzentriert stehen zu bleiben. Ging schon recht gut.

Von den Wackelbrettern habe ich nur jenes probiert welches vor und zurück kippt weil ich nichts riskieren wollte. Das ging auch schon 'ne Weile gut.

Hab dann auch noch mit Kniebeugen angefangen, auch das ging prima. Otto hat darauf geachtet daß ich sie richtig ausführe, hab das ja noch nie vorher gemacht. 🤗

 

War dann noch mit Otto etwas draussen, freue mich schon wenn ich dann auch mal wieder etwas weiter laufen kann. Denn wirklich weit komme ich noch nicht. Noch bin ich aber schmerzfrei. 😉



31.07.2017

 

Heute hatte ich schon um 6 Uhr Physiotherapie. Hätte fast verschlafen weil ich den Wecker versehentlich ne Stunde später gestellt habe 🙈. Gottseidank habe ich nicht gut geschlafen sodaß ich mal nachgesehen habe wie spät es ist 😐. Dafür bin ich auch recht müde heute.

 

Das Knie merke ich heute leicht.😑

Ich habe meinem Therapeuten von den Wackelbrettern und der Übung auf der zusammengerlegten Matte erzählt. Er meinte, das wäre noch zu früh 😬😬😬.

Die Kniebeugen sind ok, solange sie nicht zu tief aufgeführt werden. Haha, tiefer komm ich eh nicht 😂🙈.


 War dann mittags 45min. auf dem Ergomter. Es geht immer besser, darüber freue ich mich irrsinnig. 😀😊✌

 

Vielleicht gehen wir heute ins Schwimmbad und ich versuche mich mit Übungen im Wasser. Das soll sehr gut sein. Gerade ist es aber noch bewölkter als es sein sollte.... 😐 😉

 

Waren heute nachmittag dann noch im Schwimmbad. Allerdings war ich nur einmal im Wasser da es gleich wieder recht bewölkt war. ☁☁ Ich konnte gut in den See reinlaufen, da es da an mehreren Stellen einen betonierten Weg mit Geländer gibt um in den See zu laufen. Ins Schwimmbecken hätte ich mich wegen der vielen Leute nicht getraut. Weiß auch nicht recht wie ich wieder rausgekommen wäre. 😅

Ich habe den Aquajogginggürtel - den ich einmal gekauft habe um in einer Verletzungspause wegen einer Sehnenscheidenentzündung im Wasser zu trainieren (ganze 2 mal hab ich es gemacht) mitgenommen, der erweist sich hier gerade als praktisch da man sich wirklich auf die Bewegungen mit den Beinen konzentrieren kann. Ich bin allerdings nur ca. 15 min. im Wasser gewesen. Wirkliches Aquajogging geht ja auch noch nicht. Aber es war angenehm, außer dem Gefühl daß man sich fühlt wie ein Nichtschwimmer. 😂😂

Morgen soll es wieder heiß und zudem sonnig werden, da werde ich dann öfters ins Wasser gehen. 


2.08.2017

 

Gestern waren wir im Schwimmbad. Allerdings war ich wieder nur einmal für 15min. im Wasser. Es ist für mich einfach sterbenslangweilig wenn ich nur so komisch rumzappeln kann.

 

Gestern war ich insgesamt faul mit den Übungen. Hab nur ganz kurz welche gemacht. 🙈

 

Heute habe ich in der Physiotherapie die Wackelbretter mitgenommen um sie meinem Therapeuten zu zeigen. Das Wackelbrett welches nur vor und zurück kippt darf ich nun verwenden. 👍😊

Kniebeugen hat er mir heute auch gezeigt. Die darf ich so ausführen daß ich die Kniebeuge normal ausführe und dann gleich im Anschluss auf die Zehen stehe und so etwa 5 Sekunden ausharre. Hab ich zuhause dann auch schon einige gemacht.

 

Jetzt bin ich im Schwimmbad, war schon zwei mal im Becken und bin ein wenig gekrault. Ganz schön anstrengend wenn man sonst nie krault. 😅😅 Das Wackelbrett war auch schon einige male im Einsatz. 😉...


3.08. und 4.08.2017, 19.+ 20. Tag Post Op:

 

Gestern und heute habe ich, wie schon die letzen Tage im Schwimmbad verbracht.

 

Beide Tage bin ich auch erst jeweils 40 min. auf dem Ergometer gefahren. 💪💪💪

 

Heute hat mir der Physiotherapeut Übungen mit dem Gymnastikball gezeigt. Hab auch fleißig alle Übungen zuhause gleich nachgeführt, inklusive aller restlichen Übungen die ich sonst bisher gemacht habe.

Dafür merkte ich beim Heimweg das Knie etwas und leicht geschwollen ist es auch 😐 Naja, Übermut tut halt selten gut 😕.


5.8. und 6.8.2017, 3. Wochen post Op: 

 

Gestern habe ich feissig alle Übungen gemacht und dann mal in Ruhe versucht herauszufinden warum ich eigentlich so humple ohne Krücken.

Ich bin dann in der Wohnung barfuss meinen Gang entlang gelaufen, immer wieder abwechselnd die Beine hochgezogen, in kurzen Schritten, usw. und habe dabei ganz genau darauf geachtet was mein gesundes Bein macht und was ich mit dem operierten Bein mache. Habe dann für mich gemerkt daß ich erstens merke daß mir die Semitendinosus Sehne fehlt und daß ich wegen der Schonhaltung mit Krücken meinen Fuß immer durchgestreckt nach oben halte und so nicht den Schwung nach hinten durchführen kann. Bin dann auf die Idee gekommen mit dem gesunden Fuß zu versuchen ihn über den Boden zu ziehen und das mit dem operierten Fuß auch so zu machen und dabei die Höhe nach Wohlbefinden einfach weiter zu steigern. So hat man einen runden Gang und gewöhnt sich wieder etwas daran. (Ich werde ein kleines Video dazu hochladen denn ich weiß gar nicht recht wie ich es verständlich erklären kann. 😉

 

Jedenfalls funktionierte das so gut daß Otto und ich noch zur Rheinmündung fuhren und dort konnte ich super ca. 5km am Stück ohne Krücken gehen. Zweimal haben wir uns an einen netten Platz gesetzt um die schöne Gegend zu geniessen 😀😊😎.

Ich musste mich zwar sehr auf's gehen konzentrieren, aber es war super ✌.

 

Und heute bin ich nach meinen Übungen ganze 7,85 Km ohne Krücken und recht zügig gelaufen✌💪.

Das zügige geht soagar irgendwie besser wie langsam.

Otto meinte schon, ich könne dann im Herbst ja schon beim Marathon mitlaufen 😂😂😂.

 

Ich bin schon recht stolz auf mich heute, und überglücklich daß es so toll läuft. Wünsche jedem anderen auch so einen tollen Heilungsverlauf !!!! 😊



7.08.2017, 24. Tag postoperativ:

 

Heute war ich etwas zu übermütig, oder es waren einfach die letzten 3 aufeinander folgenden Tage. 

 

Otto und ich wollten um den Lünersee laufen. Da aber gefühlte 1000 andere Leute die selbe Idee hatten und alle vor der Kassa der Bahn standen, drehten wir wieder um und fuhren ins Silbertal. 

 

Dort ging es vom Parklpatz ausgehend auf nettem Wege (hervorragend übrigens für Kinder) zum Gasthaus Fellimännle wo wir uns einen Radler gönnten.🍺😎

Dann noch etwas weiter zum nächsten Gasthaus. Schlussendlich kamen mit dem Rückweg 10km und 400 Hm zusammen, wobei ich abwärts natürlich die Krücken verwendet habe. 

Allerdings war das Knie dann auch geschwollen. 😞😒

 

Abends habe ich dann Topfen aufgelegt und fest gekühlt und sicherheitshalber mal wieder eine von den Tabletten eingeworfen, habe ja gerade morgen früh den Kontrolltermin im LKH. 

 

 

 



8.08.2017,

25. Tag postoperativ:

 

 

Heute hatte ich Nachkontrolle im LKH.

 

Der Arzt sagte mein Knie wär sehr stabil.

 

Er meinte auch ich laufe sehr locker und kann jetzt die Krücken weglassen. 

Allerdings nur weil ich gesagt habe daß ich sowieso schon fast alles ohne Krücken gehe. Ganz begeistert war er davon nicht, meinte dann halt daß es dann jetzt demnach die paar Tage bis zur vollendeten 4. Woche auch keine Rolle mehr spielt. 🙈🙈🙈

Er betonte dann gleich noch daß ich keinen Sport machen darf und daß ich nicht marschieren soll, sondern nur normal laufen. 🙈😩

Daraufhin hab ich mir natürlich verkniffen zu erwähnen was ich die letzten Tage gemacht habe.🤔

 

Auf dem Ergometer soll ich weiterhin ohne Kraftaufwand weitermachen. 

 

In zwei Wochen habe ich dann den nächsten Termin. 

 

Übrigens war das Knie in der Früh noch ganz leicht geschwollen. Laufe heute auch nicht so gut wie die Tage, bzw. ich merke nach einigen Metern zum Teil das Knie etwas ziehen. Ist aber auch nicht wirklich verwunderlich. 

 

Jetzt heißt es demnach wieder einen Gang retour schalten. Sitz ich halt wieder mehr aufs Ergometer. 🤗 Passt auch..... 😉

 

 

 

Hab das dann auch heute gemacht. 50min., 17,81km bei 82rpm und 75 Watt. 😊 

 

Und jetzt wird das Bein hochgelagert..... 

 

Mogli war fast schneller mit fressen des Topfens wie ich damit ihn aufs Knie schmieren 😂😂😂.


26. Tag, post Op:

 

Heute geht es meinem Knie schon wieder besser. 😀

 

Hatte gleich um 6 Uhr morgens Physiotherapie. Ich erzählte meinem Therapeuten von meinen Läufen und von der Kontrolle im Krankenhaus.

Er meinte, das sei immer individuell und er sähe bei mir kein Problem da ich eine gute Muskulatur hätte. Ich könne ruhig etwas nach Gefühl gehen. 😊

Das hat mich jetzt dann doch beruhigt.  😥

Werde aber mit den weiteren Märschen erstmals doch noch aufpassen und eher auf's Ergometer sitzen. 😉

 

Heute habe ich das große Wackelbrett ausprobiert, welches auch nur vor und zurück kippt. Feines Ding. 

 

Das Minitrampolin verwende ich momentan hin und wieder um einbeinig darauf zu stehen, nicht um zu hüpfen. Wechsle mich einfach mit allen verfügbaren Mittleln etwas ab.

 

War dann noch 'ne halbe Stunde auf dem Ergometer und später noch mit Schatz in Übersaxen spazieren. Er wird dann morgen an der Schulter operiert. Dann sind wir beide im Krankenstand. 😐

 

 

 

 

 

 



10.08.2017, 27. Tag postoperativ:

 

Heute habe ich in einem Video Übungen mit einem Fitnessband gesehen und gleich ausprobiert.

Ich habe noch gar keine kurzen Fitnessbänder daheim, jedoch ein großes, dieses habe ich einfach einige male zusammengewickelt und so verwendet. Funktioniert für's erste auch so ganz gut 😉.

 

Ich hab es erst an den Türgriff gehängt und bin dann mit dem Bein reingestanden damit man direkt mit dem Knie auf Zug nach hinten ziehen kann bis man das Bein durchstreckt. So einige Sekunden halten und dann wieder nach vor und das selbe von vorne. 

 

Danach habe ich Kniebeugen mit der Rolle zwischen den Beinen gemacht, immer mit Druck auf die Rolle. 

Weiter folgten Kniebeugen mit dem Fitnessband, dabei muss man das Band immer nach aussen drücken. 

 

Im Liegen vor dem Tv gehen auch noch Übungen mit dem Band, diese seht ihr auf den Videos. 

 

Macht eigentlich voll Spaß damit, find ich. 😀👍

 



28.Tag post Op:

 

Schon 4 Wochen sind vergangen. 


Heute war schon wieder ein kalter, regnerischer Tag, demnach habe ich ihn sinnvoll genutzt und mengenweise Übungen gemacht.

 

Angefangen habe ich wieder mit Kniebeugen mit dem Fitnessband. Die gehen ordentlich in die Beine.

 

Zur Stabilisation habe ich auf der zusammengelegten Matte und dem zusammengerollten Strandtuch Übungen gemacht.

 

Auf dem Minitrampolin dasselbe. Das macht Spaß und ich freue mich schon wenn ich irgendwann einmal darauf springen kann 😉.

 

Mit dem Gymnastikball fand ich es am anspruchvollsten, da werde ich noch viel üben müssen 😥.



12.08.2017, 29.Tag post Op:

 

Heute habe ich sehr schlecht geschlafen da ich extreme Rückenschmerzen hatte. Aufgestanden bin ich dann mit zusätzlichem Muskelkater im Gesäß. Das kommt dann wohl von den Kniebeugen mit dem Band. Die sind wirklich anspruchsvoll gewesen. 

 

Vielleicht hab ich so bis nächstes Jahr endlich auch mal einen Knackhintern 😂😂😂?! Otto hätte sicher nichts dagegen 😉😂. 

 

Heute war ich 1:15 auf dem Minitrampolin. Ich habe einfach wie gestern auf dem Video zu sehen Laufbewegungen und Stabiübungen gemacht. Gehüpft bin ich nach wie vor nicht ! 

Das hat mir recht viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf die weiteren Übungen.

 

Im Anschluss war ich 50 min. auf dem Ergo mit 80 Watt und 82 rpm. 

Heute bin ich auch das erste mal ziemlich ähnlich auf dem Pedal gestanden wie mit dem eingeklickten Schuh. Sonst war ich ja eher mit der Ferse auf dem Pedal. 

 

Dafür habe ich heute außer einigen Kniebeugen mit dem Fitnessband nichts mehr gemacht. 

 

Der Muskelkater und die Rückenschmerzen haben sich über den ganzen Tag hartnäckig gehalten, ich hoffe, ich kann so überhaupt schlafen....

 



30. Tag postoperativ:

 

Hab mir gestern vor dem zu Bett gehen noch eine Tabletten eingeschmissen wegen der Rückenschmerzen.

Habe dann auch sehr gut geschlafen, gottseidank 😊. 

Morgens spürte ich den Rücken nur noch ganz leicht. Gottseidank. 

 

Heute war ich dann gleich mal wieder auf dem Minitrampolin 😄 👍

 

Am Nachmittag war ich dann mit Kilian und Andrea auf dem Hirschberg, bzw. kurz vor dem Gipfel, das letzte Stück war etwas matschig und deshalb habe ich mich nicht weiter getraut, wollte nicht riskieren beim runtergehen auszurutschen.

 

Dafür gab es auf der Hirschbergalpe ein Bier und Kuchen 🍺😉.

 

 


31. und 32. Tag postoperativ:

 

Gestern habe ich -kaum zu glauben- gar nichts gemacht 🤗

Wir waren zu Besuch bei Otto in Amerlügen, eine kleine Runde sind wir spazieren gewesen. 


 

Heute habe ich eine Stunde diverse Übungen gemacht, war dann mit Kilian im Strandbad und im Anschluss mit Steffi und Rene auf dem Karren. 512 HM auf 3,43km. Ohne Probleme und ohne Krücken💪👍✌.  

Runter sind wir natürlich mit der Bahn.


Freue mich sehr 😀, es war richtig schön 😊

 

 

 

 

 



33. Tag postoperativ:

 

Heute war ich bei Noomi in Bildstein und wir sind auf den Schneiderkopf spaziert. Musste aber ganz schön aufpassen auf dem Weg, der war unter anderem recht uneben, wurzelig und rutschig. 

 


17.08.2017, 34. Tag postoperativ:

 

Heute wollte ich mit dem Ergo fahren, habe aber nach 20min. abgebrochen da das Knie irgendwie seltsam dabei zwickte 😕.

 

Bin dann 'ne Weile auf das Minitrampolin und hab auch sonst einige Übungen gemacht, das funktionierte einwandfrei. Neu kamen dazu die Kniebeugen auf dem großen Wackelbrett welches vor und zurück kippt. Macht Spaß 😀.

 

Nachmittags waren wir bei Otto in Amerlügen und sind gaaaanz gemütlich im Saminatal spaziert 😊. 5,5km auf 360 HM kamen schlussendlich aber auch trotzdem wieder zusammen. 

 

Ich freue mich schon wenn ich endlich mal wieder auf's Rad darf.  Da komme ich dann endlich auch mal weiter. 

Aber ich darf eh nicht jammern, so wie es bei mir läuft.... 🤗

 

 

Das war es dann auch schon wieder für heute. 


35. + 36. Tag postoperativ:


Gestern war ich 1,5 h auf dem Ergo 💪. Aber dafür habe ich sonst nichts mehr gemacht. War dann nur mit Otto ein wenig in Amerlügen spazieren. 


Heute war ich den ganzen Tag recht faul, aber am Nachmittag bin ich dann noch mit Andrea auf den Pfänder. 

Oben angekommen gab es einen Radler für uns während wir auf den Bus warteten der uns bis zur Lochauer Gemeinde fuhr 🍺👌.

Von da liefen wir gemütlich der Pipeline entlang nach Bregenz wo wir noch den Sonnenuntergang genießen konnten. Im Anschluss liefen wir dann auch zu mir heim. 


Das Knie zwickte gar nicht 💪👌✌. Perfekt 😊 !



20.08.2017, 37. Tag postoperativ: 

 

Heute habe ich das erste mal das Balanceboard ausprobiert. Das war noch recht wackelig aber interessant. 

 

Bin dann noch mit Kilian auf dem Pfänder gelaufen und wir sind dann auch von Lochau heim gelaufen wie ich gestern mit Andrea.

 

Und es zwickt immer noch nichts.... 👌👌👌🙂


38. Tag postoperativ:


Heute war ich nach einer ganzen Woche Pause wiedereinmal beim Physiotherapeuten.


Nach meiner Frage was ich denn nun darf meinte e ich könne schon auf's Fahrrad sitzen und leicht bergauf fahren. 


Ich darf alle Wackelbretter verwenden und auch Kraftübungen machen. 


Er sagte auch er sähe bei mir kein Problem darin wenn ich wo hoch laufe. 👌👍😉


Weil ich noch zur Apothe musste, versuchte ich mich gleich auf dem Fahrrad. 

Habe den Sattel etwas niedriger gestellt, das absteigen 2,3 mal zuvor geübt und bin dann ganz vorsichtig runter gefahren in die Stadt. Das ging gut und das zurück fahren bei dem es auch aufwärts geht war ich überrascht daß es ohne Probleme funktionierte 👍😊. Juhu ! 


Danach sind wir hoch zu Otto nach Amerlügen. 


Er wollte dann 'ne kleine Runde laufen gehen aus der dann spontan 'ne 10km Runde durch das Saminatal und auf die Gaudenzer Alpe wurde mit 620 HM rauf und natürlich auch wieder runter 💪💪💪.


War wunderschön, aber abwärts war es mir dann zu kalt und auch ein wenig anstregend sodass ich froh war als wir daheim waren. 





39. Tag postoperativ:


Der Therapeut sagte gestern auch daß ich die Schiene nachts weg lassen kann. 


Das hab ich dann auch gleich gemacht. Hat gut funktioniert und ich hab gut geschlafen. 


Heute hat Otto mir Kniebeugen gezeigt mit seinen Gewichten. Die haben es ganz schön in sich. 


Außerdem waren wir auf dem Vorderälpele. Wieder knapp 10 km und 540 HM hoch und runter. 

Das ging gut, aber den Rücken merkte ich dann doch sehr. Aber schön war es ! 


24.08.2017, 41. Tag postoperativ:


Heute bin ich mit Kilian und Astrid mit dem Rad zur Rheinmündung gefahren. 29,76 km kamen auch zusammen und es war richtig gemütlich. 


25.08.2017, 6. Wochen postoperativ: 


Heute bin ich schon sehr stolz auf mich 😊.


Nachdem der Physiotherapeut ja am Mittwoch meinte ich könne leicht aufwärts fahren, versuchte ich es Richtung Fluh. Das ging so gut daß ich auf der Fluh entschied weiter auf den Pfänder zu radeln. Dafür daß es zusätzlich noch nass vom Gewitter in der Nacht war ging es super, jedoch musste ich beim steilsten Stück doch kurz schieben weil ich erstens fast keine Luft mehr hatte und zweitens ein bißchen Angst hatte daß es mich vom Sattel nehmen könnte, was ja nicht gerade gut für das Knie wäre. Spätenstens da wurde mir dann auch klar wie es um meine Kondi steht 😱😐 - nicht gerade rosig.


Aber ich freue mich so richtig über diesen Fortschritt und kann somit wieder mit dem Rad durchstarten 💪👌🙂.


Das Knie habe ich im Anschluss ein wenig gemerkt, jedoch hat es nur hin und wieder ganz kurz gezwickt.




26.08.2017, 43. Tag postoperativ:


Die Biketour auf den Pfänder hat dem Knie nicht geschadet 😌.


Heute waren wir ich mit Kilian und Otto im Saminatal. Wir sind bis zur Grenze ins Lichtenstein und auf selbem Weg retour gelaufen. Es war herrlich. 


Die Tage habe ich somit die Übungen etwas vernachlässigt 🙈, hole ich aber die kommende Woche nach. 


27.08.2017, 44. Tag postoperativ:

 

Heute waren Kilian, Otto und ich nur ein wenig spazieren. 



29.08.2017, 46. Tag postoperativ:

 

Heute hatte ich Kontrolle ich im Lkh. 

Dr. Tumler meinte mein Knie wäre stabil, Streckung passt, Beugung auch ok.

Kein Sport, Radfahren gut, joggen nicht gut, Kraftaufbau für Oberschenkel kann beginnen 💪👍. In 6 Wochen sehen wir uns wieder. 

 

Heute wollte ich auch mit dem Bike auf den Pfänder fahren. Ich fuhr bis zur Fluh, setzte mich dort etwas in die Wiese um etwas auszuruhen. Als ich dann wieder aufstehen wollte, konnte ich dann nicht mehr aufrecht stehen vor Schmerzen im Lendewirbelbereich. Na toll. Das brauch ich jetzt gerade wieder 🙁😓. 

Bin dann natürlich heim gefahren. Da es nicht besser wurde habe ich mir wieder Medikamente beim Arzt geholt, immerhin kennt er mein Rückenleiden schon. Bin genervt !!!!


30.08.2017, 47. Tag postoperativ:

 

Heute sind Kilian, Otto und ich auf den Hohen Freschen gewandert. 

 

Den Rücken habe ich dann mit der Zeit beim aufwärts gehen wieder gemerkt, runter ging es dann wieder. Das muss wohl ein muskuläres Problem sein 😐.

 

Das Knie zwickte gar nicht, jedoch brannten mir die Fußsohlen abwärts ziemlich stark 😧.

 

Schön war es trotzdem. 


31.08.2017, 48. Tag postoperativ:

 

Heute habe ich so gut es ging den Rücken gedehnt und einige Übungen für den Rücken gemacht. 

Leider merke ich ihn immer noch recht stark 😌.

 

Für das Knie war ich 'ne dreiviertel Stunde auf dem Minitrampolin. Darauf kann ich schon gut laufen. 

Dazu habe ich noch diverse Übungen mit den Wackelbrettern und Co gemacht. 

 

 

Beugung


1.09.2017, 7 Wochen postoperativ:


Heute hat es den ganzen Tag geschüttet, ich hab deshalb sehr lange sehr viele Übungen gemacht. Habe Rücken-, Bauch- und Rumpfübungen gemacht, weiters bin ich 1:15h auf dem Minitrampolin gelaufen, habe Stabi- und Koordinationsübungen gemacht und einige weitere praktische Übungen mit den Fitnessbändern gefunden die mir auch Spaß machen. So war mein Tag gut gefüllt. 


Der Schmerz im Rücken ist besser aber noch gegenwärtig. 


3.,4. und 5.09.2017


Drei Tage, drei mal Pfänder 😂.


Sonntag Früh bin ich mit Otto hoch gelaufen um gemeinsam mit Steffi ihren Rene anzufeuern der beim Pfänderlauf mitmachte.


Am Montag bin ich mit dem Bike hoch und dermal ging es schon wesentlich leichter als beim letzten Mal 💪. Ich musste nur beim steilsten Stück pausieren bevor ich es anging und direkt danach auch nochmal weil es so anstrengend war 😅. Hatte aber auch zusätzlich den Sattel etwas niedriger eingestellt wegen des Rückens, da merkt man beim aufwärts fahren dann natürlich daß es anstrengender ist. 

Runter hat es mich heute schon das erste mal leicht gefroren 😐.


Und am Dienstag bin ich so zügig wie möglich hoch gelaufen. Oben war ich in 1:11 h.


Übungen habe ich täglich gemacht, viele Dehnübungen für den Rücken, einige Stabi- und Koordinationsübungen. 






8.09.2017, 8. Wochen postoperativ:



Gestern und vorgestern hab ich nichts gemacht.


Mir ist heute in der Früh auf dem Weg zur Arbeit was am Rad kaputt gegangen, ich musste es zur Reperatur bringen und ein Leihrad mitnehmen.


Bin dann nur bis zur zur Fluh hoch gefahren da ich den Rücken auf dem Rad noch eher merkte als auf meinem. 





10.09.2017

 

Heute sind Schatz und ich den Karren hochgelaufen. So schnell wie es mir möglich war. Ich musste ordentlich schnaufen und in genau 45 min. waren wir oben. Ich finde das war gar nicht mal so schlecht für den ersten Versuch 😀.

Runter sind wir dermal auch gelaufen, allerdings ganz langsam und knieschonend. Wir wollen es nächstes Wochenende gleich wieder versuchen. Vielleicht geht es da schon etwas schneller !?



12.09.2017,  8,5 Wochen postoperativ:


Auf die Frage gestern an meinen Physiotherapeuten ob ich denn schon aufwärts joggen versuchen dürfe weil es ja auf dem Minitrampolin gut geht, meinte er ja, ich solle einfach dabei einfach auf mein Knie hören. 


Habe es dann heute ausprobiert. 

Bin vorsichtig abwechselnd joggend und schnell laufend bis zur Fluh hinauf. Runter bin ich natürlich gehend. Das ging ganz gut. Das Knie schmerzte nicht, allerdings war es danach geschwollen 🤔.






13.09.2017


Ojegale ! Immer noch ein mega-dickes Knie. So dick daß ich nicht mehr so gut wie zuvor beugen und strecken kann. Das war dann wohl 'ne schlechte Idee von mir 🤔.

Was wundert es mich auch wenn normal frühestens ab Woche 12 damit begonnen wird. Aber hätte ja sein können 😂😂😂, wo doch sonst alles so gut läuft. 





14.09.2017


Heute ist mein Knie wieder gut, woraufhin ich 55min. auf dem Ergometer gefahren bin. 20km, 110 Watt, 89rpm. Dann noch 20 min gejoggt auf dem Minitrampolin. 


15.09.2017, 9 Wochen postoperativ:


Heute bin ich auf die Fluh geradelt. Ein bißchen schneller wie üblich, deshalb hatte ich dann auf der Fluh keine Lust mehr weiter zu fahren. 🙈


16.09.2017


Heute sind Otto und ich so schnell als mir möglich auf den Karren gelaufen. 40:20 min. Das sind ja fast 5 min. Verbesserung zum letzten mal. Juhu ! Hab mich auch besser gefühlt dermal 🙂. Freu mich so. 


17.09.2017


Heute dann gleich nochmal mit Otto auf den Karren. Da wir seine Zeit wissen wollten, liefen wir jeder für sich rauf. Allerdings war ich dann heute 23 Sekunden langsamer als gestern. Schatz lief es in 36 Minuten. 

War heute auch anstrengender als gestern aber zwei Tage hintereinander ist das ja auch logisch. Cool war es trotzdem. 


18.09.2017


Heute habe ich eine Stunde Übungen auf dem Minitrampolin gemacht.


19.09.2017, 

9,5 Wochen postoperativ:


Heute konnte ich es mir nicht verkneifen zu versuchen in der Ebene zu joggen 🙈.


Es ging aber hervorragend. Nichts zwickte und ich lief gleich 6 km 😊. So ein herrliches Gefühl 😍! 

Jetzt bin ich aber neugierig was denn mein Knie heute noch dazu meint.... Mal sehen... 




21.09.2017


Das joggen vorgestern hat meinem Knie gar nichts gemacht, deshalb bin ich gestern nochmals 5 km laufen gegangen. Das ging auch wieder hervorragend. 🙂💪 Soooo cool !!


Heute bin ich dann leider mit einem schmerzenden Hals aufgewacht. 😕 Manno !


Bin dann trotzdem gemütlich zum Känzele Klettersteig spaziert und diesen hoch, runter und wieder hoch und danach über den Pfänder Normalweg runter spaziert. 


Alles ging super, als hätte mein Knie gar nichts. War toll ! 


Ich bin bei 6 Grad los, aber in der Wand hätte man gut mit dem Bikini gehen können, so heiß war es. Hab ich in der langen Zeit vergessen. 😬😀


Allerdings befürchte ich daß ich krank werde, etwas komisch fühl ich mich schon. Biiiitte nicht !!!! 🙏🙏🙏



22.09.2017

10 Wochen postoperativ:


Heute wollte ich ursprünglich mit Steffi mit dem Bike auf den Pfänder fahren, da ich aber leider erkältet bin haben wir umdisponiert und sind mit den Kids den Känzele Klettersteig gegangen. Für Marie war es das erste Mal und somit ein kleines Highlight. 

Meine Erkältung ist etwas minder geworden, jedoch auszuhalten. 


28.09.2017


Die letzte Woche war ich leider kränklich. Ein grippaler Infekt hatte mich erwischt. Somit hatte ich einige Tage Zwangssportpause 😐


Heute war ich dann 8 km joggen. Habe aber schon noch gemerkt daß ich krank war. Fühlte sich etwas zäh an. 


29.09.2017

11 Wochen postoperativ:


Elf Wochen sind inzwischen vergangen. Heute fühle ich mich wieder recht gut.


Ich merke das Knie eigentlich nicht im Alltag. 


Wenn ich auf die Knie gehe, gehe ich automatisch mit dem gesunden Fuß vor, oder setzte das operierte Bein erst gar nicht mit auf den Boden. Ist wohl noch die Schonhaltung die noch geblieben ist. Alles andere mache ich wieder genauso wie vorher..


Heute war ich vormittags 45min. auf dem Minitrampolin und nach der Arbeit bin ich noch eine 25min. Minirunde Richtung Fluh gejoggt da es draußen noch so fein warm war. 




30.09.2017


Heute wollten wir uns den Sonnenaufgang auf der Hohen Kugel ansehen. 

Abgemacht war mit Thorsten daß er uns holt und wir uns dann mit Gisela und Annemarie treffen. Dieser hat aber verpennt. Annemarie und Gisela holten uns daraufhin ab, dafür war aber nichts mit Sonnenaufgang auf dem Gipfel.


Sehr schön hatten wir es trotzdem 😊.


Nachmittags bin ich noch den Känzele Klettersteig gegangen. Drei mal hoch und drei mal runter 😂🙈. 

Alles in allem ist es ein feiner Tag gewesen. 







5.10.2017 (morgen 12. Wochen postoperativ)

 

Da ich spontan frei bekommen habe und Kilian erst um 16 Uhr heim kam entschied ich mich heute für eine Bike&Hike Tour auf den Alpkopf.

 

Ich bin mit dem Zug nach Dornbirn und von dort los über die Straße in Gütle, weiter auf die Niedere und Richtung Kobelalpe. Irgendwie habe ich mich aber verfahren, bin dann aber weiter mit dem neuen Zielort Weissenfluhalpe und eventuell einen Abstecher auf die Mörzelspitze. 

 

Auf der Weißenfluhalpe sah man schon einen Haufen Leute von weitem sodaß ich kurzentschlossen umentschieden habe auf die Mörzelspitze zu gehen. Bin dann retour und Richtung Mörtelspitze. Ein Stück bini@ ich noch mit dem Bike gefahren, allerdings habe ich die letzten sehr steilen Meter zur Untersehenalpe das Rad deponiert und bin zu Fuß weiter. 

 

Oben angekommen wären noch 1,5h zur Mörzelspitze angeschrieben gewesen, das war mir dann wegen des Zeitdrucks doch zu viel. 

 

Bin dann wieder retour nach Dornbirn gefahren und habe bei der Karrenbahn entschieden noch schnell hoch zu laufen und mit der Bahn runter zu fahren. 

 

Schlussendlich war ich dann genau pünktlich mit Kilian daheim. Und 1790 Höhenmeter rauf waren es auch.

 

Alles in allem eine schöne Tour bei wundervollem Herbstwetter. 

 

Das war nun mein vorerst letzter Eintrag hier, denn mein Knie zwickt so gar nicht mehr und ich fühle mich wieder topfit. 

Ich werde natürlich meine Übungen noch weiter machen, allerdings braucht es die nicht zu dokumentieren. 

 

Ich finde, ich hatte richtig Glück und wünsche jedem dasselbe. 🍀🍀🍀😊